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Warum eine Stiftung für nachhaltiges Leben?
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Das 20. Jahrhundert war stark von der Globalisierung und einem mit ihr einhergehenden Verlust lokaler Kulturen geprägt. Eine starke kulturelle Vereinheitlichung, und unserer Meinung nach dadurch auch kulturelle Verarmung, lässt sich vor allem in den so genannten entwickelten Industrienationen beobachten. Eine Rückbesinnung auf traditionelle Werte ist durch eine Entwurzelung und Durchmischung der Völker für viele Menschen nur noch ansatzweise oder gar nicht mehr möglich. Wir begreifen es daher als eine der großen Aufgaben des beginnenden 21. Jahrhunderts, neue Lokalkulturen zu entwickeln und zu fördern. Kultur gibt uns Wurzeln, vermittelt uns ein Gefühl der Zugehörigkeit und damit auch Geborgenheit. Kultur nährt uns dadurch und gibt einen Rahmen, indem auch einzelne unterstützt werden, sich kreativ zu entfalten, auszudrücken und einzubringen.
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Im Rahmen des Projektes soll ein generationsübergreifendes Modellprojekt für gemeinsames Leben nach ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltigen Prinzipien entstehen, in dem sich Nachhaltigkeit als lebendiges Kulturgut entwickeln kann und als solches erlebt werden kann. Das Zusammenleben in der Gemeinschaft bildet die Grundlage der Forschungsarbeit und ermöglicht Bildungsangebote, die weit über die Vermittlung theoretischer Inhalte hinausgehen. Nachhaltigkeit kann als innere Haltung und als Ausdruck wahren Wohl-stands erfahren werden. Eine Kultur der Nachhaltigkeit beinhaltet für uns eine Rückbesinnung auf wahrhaft nährende Elemente menschlichen Zusammenlebens, die uns heute weitgehend verloren gegangen scheinen.
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Stiftungszweck
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Forschung & Bildung Die Forschungs- und Bildungsstätte Höllbachhof versteht sich als Forschungsprojekt im lebendigen, nicht streng wissenschaftlichen Sinne. Zwar können im Rahmen des Projektes wissenschaftliche Untersuchungen durchgeführt werden, im Vordergrund steht jedoch die Forschung im ursprüngliche Sinne, im Sinne des Erforschens. Im Rahmen des Projektes sollen neue Formen des Umgangs mit Ressourcen, miteinander, mit Beschränkung und mit Überfluss erforscht werden. Zu diesem Zweck werden immer wieder einzelne Projekte ins Leben gerufen und spezielle Zeiten der Besinnung eingerichtet.
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Der Höllbachhof ist das Zuhause einer kleinen Gemeinschaft und zugleich ein Veranstaltungsort für Seminare. Das Veranstaltungsprogramm orientieren sich an der übergeordneten Vision des Ortes, eine neue Kultur der Nachhaltigkeit entstehen zu lassen und ist sowohl für Besucher wie auch für Vollzeitbewohner sich auf diesem Gebiet weiterzubilden. Nach unserem Verständnis beinhaltet eine nachhaltige Kultur verschiedene Ebenen menschlichen Erlebens und Wirkens. Die entsprechenden Bildungsangebote sollen sich daher so ergänzen und ineinander greifen, dass diese unterschiedlichen Ebenen abgedeckt werden.
» Stiftungssatzung
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» Aktuelles & Termine » Anmeldung und weitere Informationen unter hoellbachhof-info@web.de
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Wer wir sind
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Stifterin: Vivian Dittmar, geboren 1978 in Starnberg, ist Initiatorin des Höllbachhofes-Projekts und Stifterin der Höllbachhofstiftung. Unter dem Pseudonym Amana Virani ist sie seit ihrem 22. Lebensjahr international als Seminarleiterin tätig und begleitet Menschen aktiv auf ihrer Suche nach Veränderung. Sie ist Autorin des Buches “Gefühle, eine Gebrauchsanweisung” und Mutter zweier Kinder. Bedingt durch ihre Kindheit auf Bali, Indonesien, und ihren späteren Umzug in die U.S.A., war eine intensive Auseinandersetzung mit dem Phänomen Kultur schon immer ein zentrales Thema für Vivian Dittmar. Die Erfahrung der Einfachheit, Naturverbundenheit, Gemeinschaft und Spiritualität im balinesischen Dorf ihrer Kindheit ließ sie nicht mehr los, der Kontrast zum westlichen Lebensstandard faszinierte und erschreckte sie gleichermaßen. Aufenthalte auf Bali, in Indien, in Mittel- und Südamerika ermöglichten es ihr, tiefer in diese Faszination einzutauchen und zu erkennen, welchen persönlichen Beitrag sie zu einer Veränderung des Status Quo leisten möchte. Seit Anfang des Jahres engagiert sie sich mit Leib und Seele für das Projekt, da der Wunsch eine nachhaltige Lebensweise zu entwickeln, für sie zunehmend zum Dreh- und Angelpunkt ihres persönlichen und auch beruflichen Strebens wurde. Vivian lebt mit ihren beiden Söhnen Sunyan und Arvin auf dem Höllbachhof.
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Nach dem Studium lag der Schwerpunkt ihrer freiberuflichen Tätigkeit als Kunsttherapeutin und Pädagogin in der Arbeit mit Jugend- und Erwachsenengruppen, sowie in der Einzeltherapie, u.a. im Klinikbereich. Auf ausgedehnten Reisen durch Asien und Mittelamerika suchte sie nach alternativen Behandlungsansätzen, die ihre Arbeit mit Menschen ergänzen und vervollständigen könnten. Auf einer Reise nach Costa Rica begegnete sie 2002 erstmals Vivian Dittmar. Fasziniert von den trancetherapeutischen Verfahren, die schon damals eine zentrale Rolle in deren Arbeit spielten, reiste sie ein Jahr später nach Indonesien, um dort an weiteren Seminaren teilzunehmen. Seit 2005 arbeitet sie eng mit Vivian Dittmar in der Organisation und Durchführung von Seminaren, Veranstaltungen und Ausbildungen zusammen. Eine ihrer Stärken ist es, Projekte organisatorisch zu überblicken, zu koordinieren und in die Manifestation zu begleiten. Diese Fähigkeit möchte Sie nun dem Projekt Höllbachhof zur Verfügung stellen. Durch ihre Sehnsucht nach Natur und Einfachheit, fühlt sich Chiara Greber tief mit dem Höllbachhof und seiner Vision verbunden. Sie freut sich darauf, neue Formen des Miteinanders mit Mensch und Natur erforschen und entdecken zu können. Chiara lebt gemeinsam mit ihrem Mann Farhad und ihrer Tochter Liyah auf dem Höllbachhof.
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einem natürlichem und selbstverständlichen Umgang mit spirituellen Werten und Praktiken im Alltagsleben. Nachdem sie verschiedene Lebensformen ausprobiert hatte, empfand sie das Zusammenleben in einer Kleinfamilie und die Zwänge einer Konsumgesellschaft zunehmend als „Auslaufmodell“ und es wuchs der Wunsch immer mehr, das Leben in einer Gemeinschaft in enger Verbindung mit der Natur zu erforschen. Ihre Leidenschaft Menschen in Umbruch- und Krisenphasen zu unterstützen, lies sie zunächst einen medizinischen Beruf ergreifen mit Weiterbildung in Gesundheits- und Lebensberatung. Später führte sie ihr Interesse an einem tieferen Verständnis für Heilungsprozesse sowie Selbsterforschung und Bewusstseinserweiterung zur Beschäftigung mit östlicher Philosophie, Meditation, Qi Gong, Tai Chi, intuitiver Malerei und Ausbildungen in alternativen und geistigen Heilweisen bei Heilern und spirituellen Lehrern aus verschiedenen Kulturen. Am Höllbachhof unterstützt sie einerseits die Stiftung in der Organisation und Durchführung von Seminaren und steht andererseits für Heil- und Bewusstseinsarbeit in Gruppen und mit Einzelpersonen zur Verfügung. Puria lebt gemeinsam mit ihren beiden Töchtern Laura und Livia am Höllbachhof.
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